Kirchen der Gemeinde Mossautal

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Johanniterkirche Ober-Mossau

Evang. Kirchengemeinde Mossau

Das Kirchspiel der evangelischen Kirchengemeinde Mossau umfasst die Ortsteile Ober- und Unter-Mossau.

Zuständiger Pfarrer:
Herr Bernd Fetzer

Postanschrift:
Evang. Kirchengemeinde Mossau
Ober-Mossau
Kirchstraße 10
64756 Mossautal

Tel. 06061-3994
Email: Pfr.berndfetzer@t-online.de

Internet: www.ev-kirchen-mossautal.de

Spätestens 1252 gründete der Johanniterorden auf den Ruf der Erbacher Schenken die Johanniterpfarrei in dem alterbachischen Dorf Ober-Mossau. Von dem älteren Kirchenbau sind noch der Chor, die untere Turmmauer und die Nordseite des Kirchenschiffs erhalten. Im Jahre 1501 erfuhr die Kirche nach Süden eine Erweiterung. An drei Stellen der Kirche ist noch das Johanniterkreuz zu sehen. Der rippengewölbte Chor im unteren Turmgeschoß ist durch einen Triumphbogen vom Langhaus getrennt. Die Konsolen der Wölbungsrippen tragen Reliefbilder (Stierhaupt, Kelch, Lilien ). In den Wölbekappen befinden sich gotische Wandgemälde von Cherubfiguren, im Gewölbescheitel ein plastisches menschliches Lockenhaupt. Die Sakramentnische stammt noch aus der Gründungszeit der Kirche.

In Chor wird ein Grabstein von 1504 aufbewahrt; er ist das älteste Eisenhauerdenkmal im Odenwald. Rudimente eines Sühnekreuzes und das Bruchstück eines Grabsteines für einen Geistlichen sowie ein Bauteil eines Rippengewölbes werden im Kirchenschiff unter der Orgelempore aufbewahrt. Daneben steht der alte und heute wieder benutzte Taufstein aus der Gründungszeit der Kirche. Steinere Bauurkunden belegen inschriftlich die Daten "a(nno) dom(in)i 1500" und "1501". Zwei hölzerne Sargtragen werden im benachbarten Gehöft Bär/Kübler aufbewahrt.


Quellkirche Güttersbach

Evangelische Kirche Güttersbach
Das Kirchspiel der evangelischen Kirchengemeinde Güttersbach umfasst die Ortsteile Güttersbach, Hiltersklingen und Hüttenthal sowie den Beerfelder Stadtteil Olfen.

Zuständiger Pfarrer:
Herr Bernd Fetzer

Postanschrift:
Evang. Kirchengemeinde Güttersbach
Ober-Mossau
Kirchstraße 10
64756 Mossautal

Tel. 06061-3994

Email: Pfr.berndfetzer@t-online.de

Internet: www.ev-kirchen-mossautal.de

Die Güttersbacher Kirche, bis zur Reformation Wallfahrtsort, zählt zu den Quellkirchen des Odenwaldes. Im gewölbten Keller des benachbarten Pfarrhauses (Hüttenthaler Straße 41), erbaut 1594-96, tritt diese Quelle hervor. Die Pfarrkirche wird 1290 erstmals urkundlich erwähnt. Die ältesten Werkstücke des Turms sind romanisch. Der im Kern noch frühgotische Kirchensaal erhielt im Barock eine kassettierte Flachdecke. Der eingezogene Rechteckchor ist 1480 datiert. Unter der Ausstattung hervorzuheben sind die Kanzel aus dem frühen 18. Jahrhundert und die Orgel von 1740. Der Taufstein, um 1300 entstanden, befindet sich im Hessischen Landesmuseum Darmstadt, Außerhalb der Kirche steht am Chorhaupt ein spätgotischer Sandsteinkruzifixus von 1503; wenig später, 1507, stiftet Mathias Gotz aus Olten das Kreuz vor der Kirche. Der Chor ist mit einem gotischen Sterngewölbe (entstanden 1480) und eindrucksvollen Deckenmalereien (um 1500) ausgestattet. Der Altar mit der Originalplatte aus heimischem Buntsandstein stammt noch aus dem Mittelalter, desgleichen die Sakramentnische und die vorreformatorischen Weihekreuze.

Die um die Kirchhofslinde herumgeführte Steinbank und der hinter dem Chor stehende steinerne 'Zenttisch" stellen vermutlich Relikte der ehemaligen Haingerichtsstätte dar. Im Norden und Westen ist die alte Bruchsteinmauer des Kirchhofs mit "Bischofsmützen" als Abdeckung erhalten. Auf dem ehemaligen Kirchhof stehen noch zwei Grabsteine der Familie Treusch aus dem 18. Jahrhundert. In der Nachbarschaft, neben dem Anwesen Hüttenthaler Straße 49, befindet sich der Kirchbrunnen, der auch Kilians- oder Kindelsbrunnen genannt wird.

Katholisches Pfarramt St. Sophia, Erbach
Hauptstraße 44
64711 Erbach
Tel. 06062-3414
Fax 06062-1251


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